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Remote Work

Remote Work implementieren ▶️ Flexibilität erhöhen ✓ Work-Life-Balance verbessern ✓ Talentpool erweitern ✓ Jetzt global arbeiten!

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Das Arbeiten aus der Ferne oder "Remote Work" ist heute relevanter denn je. Es bietet nicht nur Flexibilität und verbesserte Work-Life-Balance für Angestellte, sondern kann auch zu erhöhter Produktivität und Kosteneinsparungen für Unternehmen führen. Dennoch stellt diese moderne Arbeitsweise beide Seiten vor neue Herausforderungen und Chancen. Wie können Arbeitgeber ihre Teams effektiv motivieren und binden, wenn Büros leer und die sozialen Interaktionen begrenzt sind? Welche Technologien sind nötig, um eine reibungslose Zusammenarbeit zu gewährleisten? Und wie kann man den regionalen Wirtschaftskreislauf trotz der räumlichen Distanz unterstützen? Dieser Ratgeber liefert eine umfassende Betrachtung von Remote Work, angefangen bei seiner Analyse und Implementierung bis hin zu steuerfreien Arbeitgeberzuschüssen, der Unterstützung der lokalen Wirtschaft und bewährten Praktiken zur Mitarbeiterbindung.

Wie können Unternehmen Remote Work erfolgreich und nachhaltig implementieren?

Die erfolgreiche und nachhaltige Implementierung von Remote Work erfordert eine durchdachte Strategie, die über die reine Bereitstellung technischer Mittel hinausgeht. Es bedarf klar definierter Richtlinien, einer angepassten Führungskultur und der Förderung von digitaler Kompetenz, um Produktivität, Mitarbeiterbindung und Unternehmenskultur langfristig zu sichern.

Welche strategischen Vorteile bietet die Einführung von Remote Work?

Die Einführung von Remote Work bietet Unternehmen wesentliche strategische Vorteile, die von Kosteneinsparungen bis zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität reichen. Durch die Reduzierung der physischen Präsenzpflicht können Firmen ihren Talentpool global erweitern, die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen und ihre operative Resilienz gegenüber externen Störungen stärken.

Ein entscheidender Vorteil ortsunabhängiger Arbeitsmodelle ist der erweiterte Zugang zu Fachkräften. Da geografische Grenzen an Bedeutung verlieren, können Unternehmen Positionen mit Kandidat*innen besetzen, die nicht im unmittelbaren Umkreis des Firmenstandortes leben. Dies führt zu einer größeren Auswahl an qualifizierten Bewerber*innen und ermöglicht es, Nischenkompetenzen zu akquirieren, die lokal möglicherweise nicht verfügbar sind. Dieser globale Talentpool steigert die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens nachhaltig.

Die Flexibilität von Remote Work steigert nachweislich die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt, dass Homeoffice die allgemeine Lebenszufriedenheit erhöht, auch wenn es tendenziell mit längeren Arbeitszeiten verbunden ist [Jan Goebel et al.]. Weil Mitarbeitende durch den Wegfall des Arbeitsweges Zeit sparen und ihre Arbeitszeiten besser an private Bedürfnisse anpassen können, verbessert sich ihre Work-Life-Balance. Eine höhere Zufriedenheit führt wiederum zu einer stärkeren Mitarbeiterbindung und reduziert die Fluktuationsrate, was Kosten für Rekrutierung und Einarbeitung senkt.

Neben personellen Vorteilen ergeben sich auch finanzielle Einsparungen. Wenn ein signifikanter Teil der Belegschaft remote arbeitet, können Unternehmen ihre Büroflächen reduzieren. Dies senkt direkt die Kosten für Miete, Nebenkosten, Reinigung und Instandhaltung. Die Einsparungen können dann in strategisch wichtigere Bereiche wie Technologie, Mitarbeiterentwicklung oder innovative Projekte reinvestiert werden, was die wirtschaftliche Effizienz des Unternehmens verbessert.

Ortsunabhängiges Arbeiten erhöht zudem die operative Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens. In Krisensituationen, wie bei Pandemien oder extremen Wetterereignissen, die den Zugang zu Bürogebäuden einschränken, kann der Geschäftsbetrieb nahtlos fortgeführt werden. Da Prozesse und Infrastruktur bereits auf dezentrales Arbeiten ausgelegt sind, werden Ausfallzeiten minimiert und die Kontinuität der Wertschöpfung gesichert. Unternehmen, die Remote Work etabliert haben, sind somit agiler und besser auf unvorhergesehene Ereignisse vorbereitet.

Was sind die größten Herausforderungen bei der Umstellung auf ortsunabhängiges Arbeiten?

Bei der Umstellung auf Remote Work sind die größten Herausforderungen die Aufrechterhaltung der Unternehmenskultur, die Gewährleistung von Datensicherheit und die Vermeidung von sozialer Isolation. Zudem müssen Führungskräfte neue Kompetenzen entwickeln und rechtliche Rahmenbedingungen für dezentrale Arbeitsplätze geschaffen werden, um langfristige Nachteile zu vermeiden.

Eine zentrale Herausforderung besteht darin, die soziale Bindung und den informellen Austausch zu erhalten, die für eine starke Unternehmenskultur entscheidend sind. Wenn Mitarbeitende nicht mehr physisch im selben Raum arbeiten, entfallen spontane Gespräche in der Kaffeeküche oder der schnelle Austausch über den Schreibtisch hinweg. Dies kann zu einem Gefühl der Isolation führen, wie eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bestätigt [L. Jaß et al.]. Um dem entgegenzuwirken, müssen Unternehmen gezielt virtuelle Formate für den sozialen Austausch schaffen, beispielsweise digitale Kaffeepausen, virtuelle Teamevents oder regelmäßige informelle Check-ins, die nicht ausschließlich arbeitsbezogen sind.

Die Gewährleistung der Datensicherheit und die Bereitstellung einer adäquaten technischen Infrastruktur sind weitere kritische Punkte. Mitarbeitende, die von zu Hause aus auf sensible Unternehmensdaten zugreifen, stellen ein potenzielles Sicherheitsrisiko dar, wenn ihre Netzwerke und Endgeräte nicht ausreichend geschützt sind. Unternehmen müssen daher in sichere VPN-Verbindungen, Zwei-Faktor-Authentifizierung und regelmäßige Sicherheitsschulungen investieren. Laut einer Studie des Fraunhofer IAO sind klare betriebliche Regelungen und eine verlässliche technische Ausstattung essenziell, um die Chancen mobiler Arbeit zu nutzen und Risiken zu minimieren [Fraunhofer IAO].

Eine weitere Hürde ist die potenzielle Benachteiligung bei den Karrierechancen. Eine Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) zeigt, dass regelmäßiges Arbeiten im Homeoffice die Aufstiegschancen beeinträchtigen kann, da die Sichtbarkeit im Unternehmen abnimmt [Yvonne Lott et al.]. Wenn Entscheidungen primär von den im Büro anwesenden Personen getroffen werden, können remote arbeitende Kolleg*innen übergangen werden. Um diesen "Proximity Bias" zu vermeiden, sind transparente Leistungsbeurteilungen und die Etablierung formeller Betriebsvereinbarungen entscheidend, die für alle Mitarbeitenden die gleichen Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sicherstellen.

Wie wird die Produktivität und Zusammenarbeit im Homeoffice sichergestellt?

Die Sicherstellung von Produktivität und Zusammenarbeit im Homeoffice basiert auf drei Säulen: klaren Kommunikationsregeln, einer auf Vertrauen basierenden Führungskultur und dem Einsatz geeigneter digitaler Werkzeuge. Feste Erreichbarkeitszeiten, definierte Antwortfristen und regelmäßige virtuelle Meetings helfen, die Effizienz und den Teamzusammenhalt zu wahren.

Für eine reibungslose Zusammenarbeit ist die Definition klarer Kommunikationsstrukturen unerlässlich. Es muss festgelegt werden, welcher Kanal für welchen Zweck genutzt wird – beispielsweise E-Mail für formelle Anfragen, ein Messenger-Dienst für schnelle Abstimmungen und Videokonferenzen für komplexe Besprechungen. Wenn jedes Teammitglied die Kommunikationsregeln kennt und anwendet, werden Missverständnisse und Informationsverluste reduziert. Dies schafft eine verlässliche Struktur, die die asynchrone und synchrone Zusammenarbeit erleichtert und die Effizienz steigert, ohne ständige Erreichbarkeit zu erfordern.

Eine erfolgreiche Remote-Kultur erfordert einen Wandel im Führungsstil von Kontrolle hin zu Vertrauen und ergebnisorientierter Steuerung. Statt die Anwesenheit zu überwachen, müssen Führungskräfte lernen, klare Ziele zu definieren und die Leistung anhand der erreichten Ergebnisse zu bewerten. Dies stärkt die Autonomie und Eigenverantwortung der Mitarbeitenden. Studien zeigen, dass eine auf Vertrauen basierende Führung nicht nur die Motivation steigert, sondern auch eine Voraussetzung für die höhere Zufriedenheit im Homeoffice ist [Jan Goebel et al.].

Die Produktivität im Homeoffice wird oft positiv bewertet, da konzentriertes Arbeiten ohne die Ablenkungen eines Großraumbüros möglich ist. Eine Studie des ifo Instituts fand heraus, dass Hybrid-Modelle keine negativen Auswirkungen auf die Produktivität haben, sofern die Bürotage zur besseren Koordination geplant werden [Jean-Victor Alipour]. Jedoch kann die Anwendung persönlicher Stärken im Homeoffice geringer ausfallen als im Büro, was die Motivation beeinflussen kann, wie eine Untersuchung der Universität Göttingen nahelegt. Deshalb ist es wichtig, bewusst Aufgaben zu schaffen, die die Stärken der Mitarbeitenden fördern.

Vergleich von Arbeitsmodellen: Auswirkungen auf Arbeitsfaktoren
Faktor Büroarbeit (On-Site) Hybrides Arbeiten Mobiles Arbeiten (Full Remote)
Fokussiertes Arbeiten Potenziell niedrig durch Unterbrechungen Hoch an Homeoffice-Tagen, niedrig an Bürotagen Sehr hoch durch selbstgesteuerte Umgebung
Spontane Kollaboration Sehr hoch durch physische Nähe Mittel, an Bürotagen gefördert Niedrig, erfordert geplante Interaktion
Autonomie & Flexibilität Niedrig bis mittel, feste Strukturen Hoch, Kombination aus Struktur und Freiheit Sehr hoch, maximale Selbstbestimmung
Soziale Integration Sehr hoch durch täglichen Kontakt Mittel, bewusste Organisation erforderlich Niedrig, erfordert aktive virtuelle Maßnahmen

Welche rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen sind zu beachten?

Bei der Einführung von Remote Work müssen Unternehmen rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen schaffen, die den Arbeitsschutz, den Datenschutz und die Arbeitszeiterfassung regeln. Eine formelle Vereinbarung, etwa eine Betriebsvereinbarung oder ein Zusatz zum Arbeitsvertrag, ist essenziell, um klare und faire Regeln für alle Beteiligten zu schaffen.

Ein zentraler Aspekt ist der Arbeitsschutz, der auch im Homeoffice gilt. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung für den häuslichen Arbeitsplatz durchzuführen, um sicherzustellen, dass ergonomische und sicherheitstechnische Standards eingehalten werden. Dies betrifft beispielsweise die korrekte Einrichtung des Schreibtisches, des Stuhls und der Beleuchtung. Zwar findet keine physische Kontrolle der privaten Räume statt, doch muss der/die Arbeitgeber*in den/die Mitarbeitende*n entsprechend unterweisen und informieren.

Die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes, insbesondere die Erfassung der Arbeitszeit, stellt eine weitere wichtige Anforderung dar. Da die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit im Homeoffice verschwimmen können, ist eine lückenlose und manipulationssichere Dokumentation der Arbeits- und Pausenzeiten zwingend erforderlich. Unternehmen müssen hierfür geeignete digitale Systeme bereitstellen. Dies schützt nicht nur den/die Arbeitgeber*in vor rechtlichen Konsequenzen, sondern auch die Mitarbeitenden vor unbezahlter Mehrarbeit und digitaler Überlastung.

Die Schaffung einer formalen Richtlinie ist unerlässlich, um Missverständnisse zu vermeiden und die Gleichbehandlung zu gewährleisten. Eine solche "Remote Work Policy" oder Betriebsvereinbarung regelt Aspekte wie die Erreichbarkeit, die Kostentragung für die Ausstattung und die Bedingungen für die Rückkehr ins Büro. Eine Studie des WSI hebt hervor, dass formale Vereinbarungen beruflichen Nachteilen durch Remote Work entgegenwirken können [Yvonne Lott et al.]. Weil klare Regeln existieren, wird die Transparenz erhöht und Stigmatisierung vermieden.

  • Checkliste für eine rechtssichere Remote-Work-Vereinbarung:
  • Geltungsbereich: Für welche Mitarbeitenden und an wie vielen Tagen pro Woche gilt die Regelung?
  • Arbeitszeit: Wie wird die Arbeitszeit erfasst und wie werden Kernarbeitszeiten oder Erreichbarkeiten definiert?
  • Arbeitsschutz: Wie wird die Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und welche Pflichten haben Arbeitgeber*in und Arbeitnehmer*in?
  • Ausstattung & Kosten: Wer stellt die technische Ausstattung (Laptop, Monitor etc.) und wer trägt die Kosten für Strom und Internet?
  • Datenschutz: Welche Maßnahmen zur Sicherung sensibler Unternehmensdaten müssen am Heimarbeitsplatz umgesetzt werden?
  • Zutrittsrecht: Unter welchen Bedingungen darf der/die Arbeitgeber*in den häuslichen Arbeitsplatz betreten (üblicherweise mit Zustimmung)?
  • Beendigung: Wie und mit welcher Frist kann die Homeoffice-Vereinbarung von beiden Seiten beendet werden?

Wie entwickelt sich die Zukunft der Arbeit in Deutschland in Bezug auf Remote Work?

Die Zukunft der Arbeit in Deutschland ist hybrid geprägt, wobei Remote Work als fester Bestandteil etabliert ist. Trends deuten auf eine Stabilisierung der Homeoffice-Quote hin, eine stärkere Ergebnisorientierung und eine wachsende Bedeutung von digitalen Kompetenzen und asynchronen Arbeitsweisen zur Steigerung von Flexibilität und Effizienz.

Hybride Modelle haben sich als der dominierende Standard für die Zukunft der Arbeit in Deutschland durchgesetzt. Eine Analyse von Splashtop prognostiziert, dass flexible Wechsel zwischen Büro- und Heimarbeit bis 2025 zur Norm werden, da sie die Vorteile beider Welten kombinieren: konzentriertes Arbeiten zu Hause und soziale Interaktion im Büro [Verena Cooper]. Diese Entwicklung erfordert von Unternehmen ein Umdenken bei der Gestaltung von Büroflächen, die zunehmend zu Orten der Kollaboration und des Austauschs werden statt reiner Arbeitsplätze.

Aktuelle Statistiken untermauern diesen Trend. Laut dem Statistischen Bundesamt arbeiteten im Jahr 2023 23,5 % aller Erwerbstätigen in Deutschland zumindest teilweise von zu Hause [Statistisches Bundesamt]. Die Quote hat sich seit dem Ende der Pandemie auf einem hohen Niveau stabilisiert, was zeigt, dass es sich nicht um ein temporäres Phänomen handelt. Das ifo Institut bestätigt diese Stabilisierung und gibt für Februar 2025 eine Quote von 24,5 % an [Jean-Victor Alipour]. Dies belegt, dass Remote Work ein integraler Bestandteil des deutschen Arbeitsmarktes geworden ist.

Die Nutzung von Remote Work ist jedoch nicht in allen Sektoren und bei allen Qualifikationsniveaus gleich verteilt. Studien des DIW Berlin zeigen, dass vor allem höherqualifizierte und vollzeitbeschäftigte Personen in Dienstleistungsbranchen die Möglichkeit zum Homeoffice nutzen [Jan Goebel et al.]. Im produzierenden Gewerbe oder in Berufen mit direkter Kundeninteraktion ist der Anteil naturgemäß geringer. Zukünftige politische und unternehmerische Anstrengungen werden darauf abzielen müssen, die digitale Infrastruktur und die Kompetenzen so zu erweitern, dass mehr Beschäftigte von den Vorteilen profitieren können.

Mit der Etablierung von Remote Work verschiebt sich der Fokus von Anwesenheitskultur hin zu einer Ergebniskultur ("Result-Oriented Work Environment"). Die Leistung wird nicht mehr an der im Büro verbrachten Zeit gemessen, sondern an den erzielten Resultaten. Dies fördert asynchrone Arbeitsweisen, bei denen Teammitglieder ihre Aufgaben zeitversetzt erledigen können. Wenn die Zusammenarbeit nicht mehr von der gleichzeitigen Anwesenheit aller abhängt, erhöht dies die Flexibilität und ermöglicht eine bessere Integration von Arbeit in unterschiedliche Lebensmodelle.

Häufige Fragen zu Remote Work

Ist ein Unternehmen verpflichtet, Homeoffice anzubieten?

Nein, in Deutschland gibt es kein allgemeines Recht auf Homeoffice. Die Entscheidung, ob Remote Work angeboten wird, liegt im Ermessen des Arbeitgebers. Eine Ausnahme kann sich aus einer Betriebsvereinbarung, einem Tarifvertrag oder einer individuellen arbeitsvertraglichen Regelung ergeben, die einen Anspruch begründet.

Wer trägt die Kosten für die Ausstattung im Homeoffice?

Grundsätzlich muss der/die Arbeitgeber*in die für die Arbeit erforderlichen Mittel bereitstellen. Dazu gehören in der Regel Laptop, Software und bei Bedarf weitere Geräte wie ein Monitor oder eine Tastatur. Eine pauschale Kostenübernahme für Strom oder Internet ist verhandelbar und sollte vertraglich geregelt werden.

Wie kann die soziale Isolation von Mitarbeitenden im Homeoffice verhindert werden?

Um sozialer Isolation vorzubeugen, sollten Unternehmen proaktiv virtuelle und physische Begegnungen schaffen. Dazu zählen regelmäßige virtuelle Team-Meetings, digitale Kaffeepausen und organisierte Bürotage für hybride Teams. Eine offene Kommunikationskultur und der Fokus auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden sind hierbei entscheidend.

Beeinträchtigt Remote Work die Karrierechancen?

Es besteht das Risiko, dass Mitarbeitende im Homeoffice bei Beförderungen übersehen werden ("Proximity Bias"). Eine Studie des WSI weist auf dieses Problem hin [Yvonne Lott et al.]. Dem kann durch transparente Leistungsbeurteilungen, klare Karrierepfade und eine formelle Betriebsvereinbarung, die faire Chancen für alle sichert, entgegengewirkt werden.

Welche steuerlichen Vorteile gibt es für Arbeitnehmende im Homeoffice?

Arbeitnehmende in Deutschland können die Homeoffice-Pauschale geltend machen. Für jeden Tag, an dem ausschließlich von zu Hause gearbeitet wird, kann ein fester Betrag pro Tag steuerlich abgesetzt werden. Die genaue Höhe und die Obergrenze pro Jahr werden gesetzlich festgelegt und können sich ändern.

Quellenverzeichnis

  1. Cooper, Verena. Germany's Top 7 Remote Work Trends to Watch in 2025. Splashtop Inc., 2025. https://www.splashtop.com/blog/remote-work-trends-germany-2025
  2. Statistisches Bundesamt (Destatis). Home office in Germany. Veröffentlicht 2024. https://www.destatis.de/EN/Themes/Labour/Labour-Market/Quality-Employment/Dimension3/3_11_homeoffice.html
  3. Alipour, Jean-Victor. Working from Home Rate in Germany Stabilizes at Just Under 25 Percent. ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, 2025. https://www.ifo.de/en/facts/2025-03-24/working-home-rate-germany-stabilizes-just-under-25-percent
  4. Jaß, L. et al. Job demands and resources perceived by hybrid working public administration employees – findings from a German study. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), veröffentlicht in Occupational Medicine, 2024. https://occup-med.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12995-024-00426-5
  5. Goebel, Jan et al. Homeoffice in Deutschland etabliert, aber große Unterschiede bei Nutzung. DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), 2024. https://www.diw.de/de/diw_01.c.923435.de/homeoffice_in_deutschland_etabliert__aber_grosse_unterschiede_bei_nutzung.html
  6. Universität Göttingen. Does working from home limit our strengths? Investigating strength application in remote work. Veröffentlicht im European Journal of Work and Organizational Psychology, 2025. https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/09585192.2025.2488826?src=
  7. Fraunhofer IAO et al. Mobile Arbeit – Sozialpartnerstudie 2023. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, 2023. https://www.iao.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/aktuelles/studie-zeigt-chancen-und-risiken-mobiler-arbeit.html
  8. Lott, Yvonne et al. Regelmäßiges Homeoffice kann Aufstiegschancen gefährden. Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, 2024. https://www.wsi.de/de/pressemitteilungen-15991-regelmaessiges-homeoffice-kann-aufstiegschancen-gefaehrden-67357.htm

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