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Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement einführen ▶️ Gesundheit fördern ✓ Krankheitskosten senken ✓ Mitarbeiterzufriedenheit steigern ✓ Jetzt vorsorgen!

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Immer mehr Unternehmen erkennen, dass gesunde und zufriedene Mitarbeiter:innen die Basis für nachhaltigen betrieblichen Erfolg darstellen. Deshalb erfreut sich das Thema Gesundheitsmanagement steigender Bedeutung. Doch was verbirgt sich genau dahinter? Im Kern handelt es sich um die bewusste Gestaltung und Steuerung des Arbeitsumfeldes mit dem Ziel, die Gesundheit der Mitarbeiter:innen zu erhalten oder zu verbessern. Es geht dabei nicht nur um die Minimierung von Risiken und negativen Einflüssen, sondern auch um die Förderung von Ressourcen und positiven Aspekten. Strategien, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten sind so auszurichten, dass sie zu Wohlbefinden und Motivation der Belegschaft beitragen. Auch das Bewusstsein für die eigene Gesundheit soll gestärkt werden. Dieser Ratgeber liefert dir nützliche Gesichtspunkte und Ideen für ein erfolgreiches Gesundheitsmanagement in deinem Unternehmen.

Was ist Betriebliches Gesundheitsmanagement und warum ist es entscheidend für den Unternehmenserfolg?

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein strategischer Ansatz, der darauf abzielt, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden systematisch zu fördern und krankheitsbedingte Belastungen zu reduzieren. Es umfasst die Analyse, Planung, Durchführung und Evaluation von Maßnahmen, die auf die Verhältnisse im Unternehmen (z.B. Arbeitsplatzgestaltung) und das Verhalten der Beschäftigten (z.B. Ernährungsweise) einwirken. Da gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeitende das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind, führt ein erfolgreiches BGM direkt zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und einer Senkung von Kosten. Die Implementierung eines ganzheitlichen Systems ist daher keine reine Sozialleistung, sondern eine unternehmerische Investition in die Zukunftssicherheit.

Die Notwendigkeit für ein strukturiertes Gesundheitsmanagement wird durch aktuelle Entwicklungen unterstrichen. Eine Erhebung des Robert Koch-Instituts aus dem Jahr 2024 zeigt, dass fast jede dritte erwachsene Person (28,2 %) ein niedriges psychisches Wohlbefinden aufweist [Robert Koch-Institut]. Solche Belastungen wirken sich direkt auf die Arbeitsfähigkeit aus. Wenn Unternehmen proaktiv gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen schaffen, können sie solchen Trends entgegenwirken. Dies umfasst sowohl die Prävention psychischer Belastungen durch eine optimierte Arbeitsorganisation als auch die Förderung der physischen Gesundheit. Ein durchdachtes Management dieser Aspekte sichert nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern verbessert auch das Arbeitgeberimage nachhaltig.

Die Relevanz von Gesundheitsmanagement spiegelt sich auch in der wissenschaftlichen Ausbildung wider. Studiengänge wie der Master in Gesundheitsmanagement an der Universität Hamburg zielen darauf ab, Fach- und Führungskräfte für die professionelle Steuerung von Gesundheitsunternehmen auszubilden [Universität Hamburg]. Dies verdeutlicht, dass es sich um eine komplexe Managementdisziplin handelt, die betriebswirtschaftliches Wissen mit Kenntnissen aus Public Health, Recht und Soziologie verbindet. Unternehmen, die diese Expertise intern aufbauen oder extern nutzen, sind besser in der Lage, auf demografische Veränderungen und steigende Gesundheitsanforderungen zu reagieren und ihre Personalstrategie zukunftssicher auszurichten.

Welche konkreten Ziele verfolgt das Gesundheitsmanagement?

Die Hauptziele des Gesundheitsmanagements sind die langfristige Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Belegschaft, die Reduktion von Krankheitsständen und die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit. Damit verbunden ist die Optimierung der Arbeitsbedingungen und die Stärkung der individuellen Gesundheitskompetenz der Mitarbeitenden, um Ausfallkosten zu senken und die Produktivität zu erhöhen.

Ein zentrales, operatives Ziel ist die Senkung des Krankenstandes. Hohe Fehlzeiten verursachen direkte Kosten durch Entgeltfortzahlung und indirekte Kosten durch Produktionsausfälle oder die Notwendigkeit von Ersatzpersonal. Ein systematisches Gesundheitsmanagement analysiert die Ursachen für häufige Erkrankungen, wie etwa muskuloskelettale Beschwerden oder psychische Belastungen, und leitet gezielte Präventionsmaßnahmen ein. Wenn-Dann-Szenario: Wenn ein Unternehmen beispielsweise in ergonomische Bürostühle und höhenverstellbare Schreibtische investiert, dann können Rücken- und Nackenbeschwerden nachweislich reduziert werden, was wiederum die krankheitsbedingten Fehltage senkt.

Auf strategischer Ebene dient das Gesundheitsmanagement der Stärkung der Arbeitgebermarke (Employer Branding). In Zeiten des Fachkräftemangels wird ein attraktives Arbeitsumfeld zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Unternehmen, die sich sichtbar um die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden kümmern, werden als wertschätzend und verantwortungsbewusst wahrgenommen. Eine Studie zum gesundheitsfördernden Führungsverhalten belegt, dass eine unterstützende Führungskultur die psychische Gesundheit der Beschäftigten signifikant verbessert [perwiss.de]. Folglich führt dies nicht nur zu einer höheren Mitarbeiterbindung, sondern zieht auch qualifizierte neue Talente an, die Wert auf eine gesunde Work-Life-Balance legen.

Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Förderung einer positiven Unternehmenskultur. Gesundheitsmanagement ist mehr als die Summe einzelner Maßnahmen wie Obstkörbe oder Sportkurse. Es geht darum, Gesundheit als festen Wert im Unternehmen zu verankern. Wenn Gesundheit auf allen Hierarchieebenen gefördert und gelebt wird, entsteht ein Klima des Vertrauens und der gegenseitigen Fürsorge. Dies verbessert die interne Kommunikation, stärkt den Teamzusammenhalt und erhöht die allgemeine Arbeitszufriedenheit. Eine positive und gesunde Kultur ist die Grundlage für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg und Innovation.

Wie wird ein systematisches Gesundheitsmanagement im Unternehmen eingeführt?

Ein systematisches Gesundheitsmanagement wird durch einen strukturierten Prozess eingeführt, der als Management-Kreislauf bekannt ist. Dieser Zyklus besteht aus vier Phasen: der Bedarfsanalyse, der Zielsetzung und Maßnahmenplanung, der Umsetzung der Maßnahmen sowie der abschließenden Evaluation. Dieser iterative Prozess stellt sicher, dass die Maßnahmen bedarfsgerecht und wirksam sind.

Der Einführungsprozess beginnt mit der Phase 1: Bedarfsanalyse. In diesem Schritt wird der Status quo der Mitarbeitergesundheit erfasst. Hierfür werden quantitative Daten wie Krankenstandsstatistiken oder Daten der Berufsgenossenschaft analysiert. Ergänzend werden qualitative Methoden wie anonyme Mitarbeiterbefragungen, Gesundheitszirkel oder Workshops eingesetzt, um Belastungen und Gesundheitsressourcen direkt bei den Beschäftigten zu identifizieren. Das Ziel ist, ein klares Bild davon zu erhalten, wo die größten gesundheitlichen Herausforderungen im Unternehmen liegen. Nur auf Basis einer fundierten Analyse können passgenaue Maßnahmen entwickelt werden.

In Phase 2: Zielsetzung und Planung werden auf Grundlage der Analyseergebnisse konkrete und messbare Ziele formuliert (z.B. „Senkung der krankheitsbedingten Kurzzeitausfälle in Abteilung X um 15 % innerhalb von zwei Jahren“). Anschließend wird ein Maßnahmenplan erstellt, der festlegt, welche Interventionen zur Zielerreichung beitragen sollen. Diese Maßnahmen können sich auf die Verhältnisse (z.B. Lärmschutz, neue Schichtpläne) oder das Verhalten (z.B. Stressmanagement-Seminare, Ernährungsworkshops) beziehen. Laut Fachmagazinen wie KU Gesundheitsmanagement ist die Einbindung von Mitarbeitenden und Führungskräften in dieser Phase entscheidend für die spätere Akzeptanz [KU Gesundheitsmanagement].

Die Phase 3: Umsetzung beinhaltet die konkrete Durchführung der geplanten Maßnahmen. Eine transparente Kommunikation ist hierbei unerlässlich. Die Belegschaft muss über die Ziele, den Nutzen und den Ablauf der Maßnahmen informiert werden, um eine hohe Beteiligung zu gewährleisten. In dieser Phase ist es wichtig, Verantwortlichkeiten klar zu definieren und notwendige Ressourcen bereitzustellen. Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle, indem sie die Teilnahme aktiv unterstützen und mit gutem Beispiel vorangehen.

Abschließend folgt die Phase 4: Evaluation und Anpassung. Hier wird überprüft, ob die gesetzten Ziele erreicht wurden. Dies geschieht durch den Vergleich von Kennzahlen vor und nach der Maßnahmendurchführung sowie durch erneute Mitarbeiterbefragungen. Die Ergebnisse der Evaluation dienen als Grundlage für die Anpassung und Weiterentwicklung des Gesundheitsmanagements. Dieser Kreislauf sorgt dafür, dass das BGM ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess bleibt und sich an veränderte Bedingungen im Unternehmen anpasst, wie es auch in Masterstudiengängen für die Steuerung komplexer Projekte gelehrt wird [Hochschule RheinMain].

Welche Maßnahmen gehören zu einem ganzheitlichen Gesundheitsmanagement?

Ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement umfasst Maßnahmen aus drei zentralen Bereichen: der Verhaltensprävention zur Stärkung individueller Gesundheitskompetenzen, der Verhältnisprävention zur Optimierung der Arbeitsbedingungen und der Förderung der psychischen Gesundheit. Ein ausgewogener Mix aus diesen Bereichen stellt sicher, dass sowohl individuelle als auch organisationale Faktoren berücksichtigt werden.

Die Verhaltensprävention zielt darauf ab, das gesundheitsbewusste Verhalten der Mitarbeitenden zu fördern. Typische Angebote sind Kurse zur Stressbewältigung, Workshops für gesunde Ernährung, Programme zur Raucherentwöhnung oder die Bezuschussung von Fitnessstudio-Mitgliedschaften. Laut einer Branchenerhebung bieten bereits 43,3 % der deutschen Fitness- und Gesundheitsanlagen Betriebliches Gesundheitsmanagement an, was die Nachfrage nach solchen Angeboten unterstreicht [fitnessmanagement.de]. Diese Maßnahmen sind oft leicht umzusetzen und erfreuen sich hoher Beliebtheit, entfalten ihre volle Wirkung jedoch erst in Kombination mit strukturellen Verbesserungen.

Die Verhältnisprävention fokussiert sich auf die Gestaltung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen. Hier geht es darum, Belastungen direkt am Arbeitsplatz zu reduzieren. Dazu gehören ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze, eine Lärm- und Schadstoffreduzierung, flexible Arbeitszeitmodelle zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie eine optimierte Arbeitsorganisation, die Über- oder Unterforderung vermeidet. Weil diese Maßnahmen direkt an den Ursachen von Belastungen ansetzen, gelten sie als besonders nachhaltig und wirksam. Ein HTA-Bericht des DIMDI betont die Bedeutung der Organisation und der Arbeitsumgebung für die Gesundheit der Beschäftigten [DAHTA].

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über typische Maßnahmen und deren Zuordnung:

Handlungsfeld Maßnahmenbeispiele Primäres Ziel
Physische Gesundheit Ergonomieberatung, Betriebssportgruppen, Gesundheitstage, Vorsorgeuntersuchungen, Zuschuss für Fitnessangebote Reduktion von muskuloskelettalen Erkrankungen und Herz-Kreislauf-Beschwerden
Psychische Gesundheit Stressmanagement-Kurse, Resilienz-Training, anonyme psychologische Beratung (EAP), Schulungen für Führungskräfte Prävention von Burnout, Reduktion psychischer Belastungen, Stärkung der mentalen Widerstandsfähigkeit
Arbeitsorganisation & -umfeld Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Regelungen, Lärmschutzmaßnahmen, gesundheitsfördernde Pausenkultur, Teambuilding Verbesserung der Work-Life-Balance, Reduktion von Stressoren, Förderung eines positiven Betriebsklimas

Wie wird der Erfolg von Gesundheitsmanagement-Maßnahmen gemessen?

Der Erfolg von Gesundheitsmanagement wird durch eine Kombination aus quantitativen Kennzahlen und qualitativen Indikatoren gemessen. Dieser mehrdimensionale Ansatz ist notwendig, um sowohl die wirtschaftliche Rentabilität (Return on Investment) als auch die positiven Effekte auf die Unternehmenskultur und die Mitarbeiterzufriedenheit transparent darzustellen und zu bewerten.

Quantitative Kennzahlen sind harte, messbare Daten, die eine direkte Aussage über die Wirksamkeit von BGM-Maßnahmen erlauben. Die wichtigste Kennzahl ist die Entwicklung des Krankenstandes, idealerweise aufgeschlüsselt nach Abteilungen oder Krankheitsarten. Weitere relevante Metriken sind die Fluktuationsrate, die Anzahl der Arbeitsunfälle und die Produktivitätskennzahlen. Zur Berechnung des finanziellen Nutzens kann der Return on Investment (ROI) herangezogen werden. Hier werden die durch BGM eingesparten Kosten (z.B. geringere Krankheitskosten) den Investitionskosten gegenübergestellt. So lässt sich der wirtschaftliche Mehrwert klar beziffern.

Qualitative Indikatoren erfassen die "weichen" Faktoren, die für den langfristigen Erfolg ebenso entscheidend sind. Dazu gehören die Mitarbeiterzufriedenheit, das Betriebsklima, die wahrgenommene Wertschätzung und die Führungsqualität. Diese Aspekte werden typischerweise über anonymisierte Befragungen, Interviews oder in Fokusgruppen erfasst. Eine Verbesserung in diesen Bereichen führt oft indirekt zu besseren quantitativen Ergebnissen, da zufriedene Mitarbeitende tendenziell engagierter und seltener krank sind. Das PwC Healthcare-Barometer zeigt, dass das Vertrauen in das Gesundheitssystem allgemein verbesserungswürdig ist [PwC Deutschland], weshalb positive, unternehmensinterne Erfahrungen umso wichtiger werden.

Für eine aussagekräftige Erfolgsmessung ist es entscheidend, die Datenerhebung vor Beginn der Maßnahmen (Baseline-Messung) und in regelmäßigen Abständen danach durchzuführen. Nur der Vorher-Nachher-Vergleich ermöglicht eine valide Bewertung der Effekte. Der Prozess der Erfolgsmessung sollte zudem transparent kommuniziert werden. Wenn die Belegschaft versteht, welche Ziele verfolgt und wie Erfolge gemessen werden, erhöht dies die Akzeptanz und das Engagement für das Gesundheitsmanagement im gesamten Unternehmen. Die wissenschaftliche Zeitschrift Das Gesundheitswesen empfiehlt ebenfalls eine evidenzbasierte Evaluation zur Sicherung der Qualität [Georg Thieme Verlag].

Welche Rolle spielen Führungskräfte für ein erfolgreiches Gesundheitsmanagement?

Führungskräfte haben eine entscheidende Schlüsselfunktion für den Erfolg des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Sie agieren als Vorbilder, Multiplikatoren und Gestalter*innen von gesundheitsförderlichen Arbeitsbedingungen. Ihre Haltung und ihr tägliches Verhalten beeinflussen maßgeblich, ob BGM-Maßnahmen von der Belegschaft angenommen und nachhaltig in der Unternehmenskultur verankert werden.

Eine der wichtigsten Aufgaben von Führungskräften ist es, eine Kultur des Vertrauens und der offenen Kommunikation zu schaffen. Mitarbeitende, die sich trauen, über Belastungen, Stress oder gesundheitliche Probleme zu sprechen, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen, können frühzeitig Unterstützung erhalten. Weil Führungskräfte durch ihr eigenes Verhalten (z.B. Einhalten von Pausen, Umgang mit Stress) eine Vorbildfunktion einnehmen, senden sie klare Signale. Wenn eine Führungskraft selbst an Gesundheitsangeboten teilnimmt, legitimiert sie diese und motiviert ihr Team zur Teilnahme.

Darüber hinaus sind Führungskräfte direkt für die Gestaltung der Arbeitsbedingungen verantwortlich. Sie verteilen Aufgaben, steuern die Arbeitsmenge und beeinflussen die soziale Interaktion im Team. Durch eine faire und realistische Arbeitsorganisation können sie Stressoren wie Zeitdruck oder Überforderung aktiv reduzieren. Ein gesundheitsfördernder Führungsstil zeichnet sich durch Wertschätzung, regelmäßiges Feedback, die Gewährung von Handlungsspielräumen und soziale Unterstützung aus. Diese Faktoren tragen nachweislich zur psychischen Gesundheit bei und stärken die Resilienz der Mitarbeitenden. Eine Studie, die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) vorgestellt wurde, belegt diesen Zusammenhang empirisch [perwiss.de].

Schließlich sind Führungskräfte dafür zuständig, den individuellen Unterstützungsbedarf ihrer Mitarbeitenden zu erkennen. Sie sind oft die Ersten, die Verhaltensänderungen oder Anzeichen von Überlastung bemerken. Durch regelmäßige Gespräche und aufmerksames Beobachten können sie frühzeitig reagieren und betroffenen Personen den Weg zu BGM-Angeboten oder externen Beratungsstellen weisen. Aus diesem Grund sind Schulungen für Führungskräfte zu Themen wie "Gesund Führen" oder "Erkennen von psychischen Belastungen" ein fundamentaler Baustein jedes wirksamen Gesundheitsmanagements. Ihre Kompetenz in diesem Bereich ist ein direkter Hebel zur Senkung von krankheitsbedingten Ausfällen.

Häufige Fragen zum Gesundheitsmanagement

Ist Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) gesetzlich vorgeschrieben?

Nein, ein umfassendes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist in Deutschland nicht explizit gesetzlich vorgeschrieben. Jedoch verpflichtet das Arbeitsschutzgesetz (§§ 5 und 6) Arbeitgeber*innen zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung, die auch psychische Belastungen einschließt. BGM ist der strategische Rahmen, um diese Pflichten systematisch zu erfüllen.

Lohnt sich Gesundheitsmanagement auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)?

Ja, BGM lohnt sich auch für KMU. Auch wenn die Ressourcen begrenzter sind, können bereits einfache und kostengünstige Maßnahmen wie flexible Arbeitszeiten oder regelmäßige Team-Besprechungen zur Stressreduktion große Wirkung zeigen. Der prozentuale Nutzen durch geringere Ausfallzeiten und höhere Motivation ist oft sogar größer als in Großkonzernen.

Was ist der Unterschied zwischen Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) und Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM)?

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) bezieht sich auf einzelne, oft unkoordinierte Maßnahmen wie einen Obstkorb oder einen Yogakurs. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist hingegen ein übergeordneter, strategischer Prozess, der BGF-Maßnahmen auf Basis einer Analyse plant, steuert, umsetzt und deren Erfolg kontrolliert.

Wie hoch sind die Kosten für die Einführung von BGM?

Die Kosten für BGM sind stark von der Unternehmensgröße und dem Umfang der Maßnahmen abhängig. Sie können von wenigen hundert Euro für gezielte Workshops bis zu fünf- oder sechsstelligen Beträgen für umfassende Programme reichen. Viele Maßnahmen, wie die Verbesserung der Führungskultur, verursachen zunächst keine direkten Kosten.

Quellenverzeichnis

  1. Universität Hamburg, Zentrum für Weiterbildung. (o. D.). Berufsbegleitender Masterstudiengang Gesundheitsmanagement (MBA). Abgerufen von https://www.zfw.uni-hamburg.de
  2. fitnessmanagement.de. (2025). Eckdaten 2025: Die deutsche Fitnesswirtschaft auf Wachstumskurs. Abgerufen von https://www.fitnessmanagement.de
  3. perwiss.de (BAuA). (o. D.). Studien Gesundheitsmanagement: Rewarding and sustainable health-promoting leadership. Abgerufen von https://www.perwiss.de
  4. Robert Koch-Institut. (2025, 2. Juli). Erste Ergebnisse aus dem Panel „Gesundheit in Deutschland“. Abgerufen von https://www.rki.de
  5. KU Gesundheitsmanagement. (o. D.). Fachmagazin KU Gesundheitsmanagement. Abgerufen von https://ku-gesundheitsmanagement.de
  6. DAHTA (DIMDI). (2021). Betriebliches Gesundheitsmanagement – HTA-Bericht. Abgerufen von https://portal.dimdi.de
  7. Hochschule RheinMain. (o. D.). Master Management im Gesundheitswesen. Abgerufen von https://www.hs-rm.de
  8. PwC Deutschland. (2025). Healthcare-Barometer 2025. Abgerufen von https://www.pwc.de
  9. Georg Thieme Verlag. (o. D.). Das Gesundheitswesen – Über die Zeitschrift. Abgerufen von https://www.thieme.de

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